english

Traumpfad – Historie


Die 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Nicht nur in der internationalen Musikszene ein innovatives Jahrzehnt. Auch im beschaulichen oberbayerischen Chiemgau tut sich einiges. Viele neue Bands entstehen, viele andere hören auf und hängen ihre Instrumente an den Nagel oder verlieren sich aus den Augen. Wie das Leben halt so spielt.

 

Eine dieser Chiemgauer Bands, die in den 90er-Jahren aufhörten, waren die Death-Metaler von ADAPT. Am Schlagzeug ein blutjunger Andi Brandl, der die Double-Bass tritt, als gebe es kein Morgen mehr und am Mikrofon "der junge Antichrist" Jonny Faggetter, bei dessen Masken Slipkot und Konsorten heute noch vor Neid erblasen würden.

 

Ein paar Kilometer weiter hat sich gerade die 70er-Rock-Band SUN DRIFTING aufgelöst. An der Gitarre ein von Ritchi Blackmore getriebener wilder Jungspund Namens Marko Effenberger.

 

Nachfolge-Projekte dieser beiden Bands kommen nicht in die Gänge, bis sich Andi Brandl, Jonny Faggetter (jetzt als Bassist tätig) und Marko Effenberger zu regelmäßigen Sessions treffen. Der Traumpfad-Samen ist gesät.

 

Man beschließt aus der Session-Combo eine Band zu formen. Eine Band, die sich musikalischen Konventionen verweigert. Die macht was sie will.

 

1997 kommt mit Anja Stadler (jetzt Anja Lange) eine Sängerin in die Band, mit der die ersten Auftritte absolviert werden. Nach zwei Jahren verlässt Anja die Band, um nach einem längeren Auslandsaufenthalt in München Jazz-Gesang zu studieren. Bis 2011 lebt die zweifache Mutter mit ihrer Familie in München und arbeitet als Gesangs-Lehrerin. Ende 2011 verschlägt es die Familie nach Hamburg. Der Kontakt zwischen Traumpfad und Anja Lange ist nie ganz abgerissen, und so kommt es, das sie auf der 2010er Produktion “Aufbruch” (wie bei dem Debut-Album von 2004) wieder mit einem Gast-Gesang vertreten ist.

 

1998 gibt sich die neue, junge Band den Namen Traumpfad.

 

Im selben Jahr kommt der Keyboarder und Pianist Matthias Unterhuber zu Traumpfad.

 

In den Jahren 2000 und 2001 steht der Band der ebenfalls im Chiemgau lebende Hamburger Kreativ-Kopf Johnny Tietgen mit Saxofon und Gesang zu Seite. Allerdings nie als festes Mitglied der Band.

 

>> weiter >>