Reviews

Hier einige Kritiken zu unserem Album "Aufbruch" >>zurück zu Discography<<


Eclipsed Magazin - Ausgabe 04/11, Nr. 129

Traumpfad - Aufbruch
Religiöser Fanatismus, Konsumterror und die Gedanken eines liebenden, besorgten Vaters dazu – darum geht es auf dem neuen Album der Progrocker von Traumpfad. Wer bei deutschen Texten sofort die Nase rümpft, der sollte in "Aufbruch", die dritte Scheibe der Bayern, erst mal reinhören oder sich ihren Track auf dem aktuellen eclipsed-Sampler zu Gemüt führen. Traumpfad haben eine erstaunliche Entwicklung genommen. Anfangs noch mit deutlichen Krautrockeinflüssen durchsetzt, haben sich die Mannen um Sänger und Texter Flo Huber zu einer gestandenen Progrockband gemausert, die inzwischen auch progmetallische Klänge ("Angstfabrik") zur Gehör bringt. Mit Hilfe von Produzent Yogi Lang (RPWL), der dem Ganzen den Feinschliff verpasste, stehen Traumpfad internationalen Größen in nichts nach. Der Gesang mag etwas gewöhnungsbedürftig sein, besonders wenn der bullige Huber etwa auf "Vergebung" oder "Zwei Seelen" mit der Kopfstimme arbeitet. Aber das gibt sich nach zwei, drei Durchläufen. Das äußerst abwechslungsreiche Songwriting ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Heavy, proogy, groovy – das alles bietet "Aufbruch". Die wunderbare Gesangseinlage von Gastsängerin Anja Lange bei "Vater und Sohn" setzt noch einen drauf. Da fragt man sich dann schon, warum es so wenige deutschsprachige Progrockbands gibt. Top-Track: Angstfabrik
WP

Babyblaue Seiten

Insgesamt ist Traumpfad mit dem wiederum von Jogi Lang großartig produzierten Album „Aufbruch“ nach einigen Jahren Pause musikalisch ein nahtloser Anschluss an das Vorgängeralbum gelungen. Und lyrisch werden einige neue, spannende Akzente gesetzt. So ist ein stimmiges, rundes Album gelungen, das der seltenen Spezies deutschsprachigen Progs ein wirklich lohnenswertes Werk hinzufügt. Mehr davon!
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Musik an sich

Traumpfad haben es mit Aufbruch geschafft, mich zu einem 7(!)-Punkte Sprung nach oben gegenüber dem Vorgängeralbum Die Kreise schließen sich zu bewegen. Das hat bislang noch keine Band geschafft!! - und das ohne einen einzigen Wechsel im Line up!
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Ragazzi Music

Die Texte sind poetisch, kritisch, politisch und ausdrucksstark, fordern wie die Musik auf, sich das Album wieder und wieder anzuhören. Und mit jedem Hördurchgang wachsen die schön hart gespielten und, noch einmal: druckvollen (immens druckvollen) Mördersongs, bis sie nicht mehr aus den Ohren wollen und können.
… die Band hat Ideen ohne Ende gesammelt und sich ein allerfeinstes Aushängeschild gebastelt.
DAS ist Deutschrock!
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